Am 26. März erscheinen Jupiter und der zunehmende gewölbte Mond außergewöhnlich nah am Abendhimmel und bilden so ein wunderschönes Himmelspaar, das mit bloßem Auge sichtbar ist. Diese Veranstaltung bietet Sternenguckern eine unkomplizierte Gelegenheit, zwei der hellsten Objekte unseres Sonnensystems gemeinsam zu beobachten.
Was Sie erwartet
Der Mond und Jupiter werden um 9:19 EDT (1319 GMT) ihre größte Annäherung erreichen. Beobachter auf der Nordhalbkugel werden den Mond mit beleuchteter rechter Seite hoch über dem Südhorizont sehen. Jupiter erscheint als heller, gleichmäßiger Lichtpunkt etwa 5 Grad unter und rechts vom Mond – ungefähr so breit wie drei Finger, die man auf Armlänge hält. In der Nähe werden auch die hellen Sterne Castor und Pollux aus dem Sternbild Zwillinge sichtbar sein.
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Die Ausrichtung lässt sich am besten bei Sonnenuntergang betrachten, wenn Jupiter noch sichtbar ist, bevor er am Tageshimmel verschwindet. Im Laufe der Nacht scheint sich der Mond vom Jupiter zu entfernen und schließlich für die Zuschauer in New York gegen 3 Uhr morgens EDT (07:00 GMT) hinter dem nordwestlichen Horizont unterzugehen. Genaue Auf- und Untergangszeiten für Ihren Standort finden Sie auf Websites wie Time and Date.
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Ein 6-Zoll-Teleskop wird eindrucksvolle Details beider Himmelskörper offenbaren: Mondkrater und Meere auf dem Mond sowie Jupiters Wolkenbänder und seine größten Monde.
Langfristige Sichtbarkeit
Jupiter bleibt bis Mitte Juli am Frühlingshimmel sichtbar, dann wird er allmählich vom grellen Sonnenlicht verdeckt. Nach dem 29. Juli tritt Jupiter in die Sonnenkonjunktion ein, was bedeutet, dass er aus der Perspektive der Erde zu nah an der Sonne sein wird, um ihn beobachten zu können.
Diese Ausrichtung bietet einen zugänglichen und beeindruckenden Blick auf unser Sonnensystem und erfordert für eine einfache Beobachtung keine spezielle Ausrüstung. Für diejenigen mit Teleskopen bietet es die Möglichkeit, Oberflächendetails sowohl auf dem Mond als auch auf dem Jupiter zu erkunden.
