Apple TV+ erweitert sein alternatives Geschichtsuniversum mit „Star City“, einem neuen Spin-off des von der Kritik gefeierten „For All Mankind“. Die Serie wird das Wettrennen ins All aus der sowjetischen Perspektive untersuchen und einen einzigartigen Kontrapunkt zur amerikazentrierten Erzählung der Originalserie bieten. Diese Erweiterung ist bedeutsam, weil sie anerkennt, dass die Geschichte nicht monolithisch ist; Verschiedene Nationen erlebten dieselbe Ära aus völlig unterschiedlichen Perspektiven.
Ein Perspektivwechsel
Die Kernprämisse von „Star City“ dreht sich um eine Zeitleiste, in der die Sowjetunion und nicht die Vereinigten Staaten im Jahr 1969 zum ersten Mal mit Stiefeln auf dem Mond gelandet sind. Während „For All Mankind“ den eskalierenden Weltraumwettlauf durch eine amerikanische Linse verfolgt, lässt diese neue Serie die Zuschauer tief in das sowjetische System eintauchen. Die Premiere der Serie am 29. Mai 2026 mit einer Premiere in zwei Episoden verspricht ein fesselndes Erlebnis in der schaurigen, bedrückenden Atmosphäre der UdSSR.
Hinter dem Eisernen Vorhang
„Star City“ verspricht einen tiefen Einblick in das Leben von Kosmonauten, Wissenschaftlern, Ingenieuren, Geheimdienstmitarbeitern und Spionageagenten, die im sowjetischen Raumfahrtprogramm arbeiten. Die Serie wird vor den harten Realitäten dieser Ära nicht zurückschrecken: dem unzuverlässigen Raumschiff, den Opfern unzähliger Menschen und dem allgegenwärtigen Schatten des KGB.
Laut Ronald D. Moore, einem der Macher der Show, mangelt es vielen Amerikanern trotz seiner bedeutenden Erfolge an detaillierten Kenntnissen über das sowjetische Raumfahrtprogramm. Wie Moore in einem Collider-Interview im Jahr 2024 erklärte, war das russische Programm „ziemlich mutiges Zeug“, das sich durch riskante Missionen und hohe Kosten für Menschenleben auszeichnete. Die Einbeziehung von Spionage und Intrigen aus dem Kalten Krieg verleiht dieser ohnehin schon fesselnden Erzählung eine weitere Ebene der Komplexität.
Besetzung und Produktion
Zur Besetzung des Ensembles gehören Rhys Ifans, Anna Maxwell Martin, Agnes O’Casey und andere, die dafür sorgen, dass ein starkes Ensemble diese historische Fiktion zum Leben erweckt. Die Serie ist eine Produktion von Sony Pictures Television, wobei Wolpert und Nedivi neben den ausführenden Produzenten Ronald D. Moore und Maril Davis als Showrunner fungieren. Bis zum 10. Juli werden jeden Freitag neue Einzelfolgen veröffentlicht, sodass für die Zuschauer ein einheitlicher Veröffentlichungsplan gewährleistet ist.
„Star City“ ist nicht nur ein weiteres Weltraumdrama; Es ist eine historische Neubetrachtung, die das Publikum dazu herausfordert, den Wettlauf ins All aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten. Die Serie verspricht eine fesselnde Auseinandersetzung mit Ehrgeiz, Opferbereitschaft und den dunklen Schattenseiten der Konkurrenz im Kalten Krieg.




















