Seltene Planetenausrichtung: Diese Woche sind sechs Welten sichtbar

0
7

Diese Woche bietet ein einzigartiges astronomisches Ereignis: eine seltene „Planetenparade“, bei der sich sechs Planeten am Abendhimmel ausrichten. Um dieses Spektakel einzufangen, sind jedoch ein präzises Timing und klare Bedingungen erforderlich.

Die Ausrichtung: Was Sie erwartet

Am Samstag, den 28. Februar, werden Venus, Merkur, Saturn, Neptun, Uranus und Jupiter von der Erde aus sichtbar sein. Die beste Beobachtungsmöglichkeit bietet sich kurz nach Sonnenuntergang mit Blick nach Westen.

Innere Planeten und Saturn: Venus, Merkur und Saturn sind mit bloßem Auge sichtbar. Venus und Merkur erscheinen in der Dämmerung am nächsten am Horizont, Saturn steht über ihnen. Neptun wird in der Nähe sein, für eine klare Beobachtung ist jedoch ein Teleskop erforderlich. Das Zeitfenster für die Beobachtung dieser vier Planeten ist eng: etwa 30 Minuten nach Sonnenuntergang, Dauer etwa 45 Minuten.

Prominenz des Jupiter: Schauen Sie nach Süden, um Jupiter im Sternbild Zwillinge zu finden. Es wird hell und gleichmäßig leuchten und sich von funkelnden Sternen unterscheiden. Die Gürtelsterne des Orion werden als Mittelpunkt zwischen Jupiter und den anderen vier Planeten fungieren.

Uranus und himmlische Gefährten

Uranus: Der siebte Planet, Uranus, ist mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop sichtbar. Suchen Sie erneut den Gürtel des Orion und folgen Sie seinen Sternen nach oben zum offenen Sternhaufen der Plejaden (M45, auch bekannt als „Die sieben Schwestern“). Uranus erscheint direkt unterhalb der Plejaden im Stier.

Mondbonus: Der fast Vollmond (92 % beleuchtet) wird auch in der Nähe des Beehive Clusters (M44) erscheinen, einer hellen Ansammlung von 1.000 Sternen, die 577 Lichtjahre entfernt liegt.

Warum das wichtig ist

Planetenanordnungen sind keine Seltenheit, aber sechs Planeten gleichzeitig zu sehen ist ein seltener und schöner Anblick. Diese Ereignisse erinnern uns an die dynamische Natur unseres Sonnensystems und die ständige Bewegung der Himmelskörper. Ausrichtungen wie diese sind auch historisch bedeutsam: Antike Zivilisationen nutzten Planetenpositionen für die Navigation, die Landwirtschaft und sogar für religiöse Praktiken.

Diese Ausrichtung bietet sowohl Amateurastronomen als auch Gelegenheitsbeobachtern eine hervorragende Gelegenheit, die Großartigkeit des Weltraums zu schätzen. Bei klarem Himmel und dem richtigen Timing wird die Planetenparade diese Woche ein unvergessliches Ereignis.