Eines unserer Lieblingsspielzeuge ist jetzt noch cooler! Am 1. März 2018 gab Lego bekannt, dass sein ikonisches grünes Element nicht mehr nur aus Kunststoff besteht. Das Unternehmen bestätigte, dass die Kunststoffpflanzen und Blattstücke aus echten Pflanzen hergestellt wurden. Insbesondere die Verwendung von Kunststoffen auf Zuckerrohrbasis für Bäume und Blätter markiert den Beginn einer größeren Veränderung. Dieser botanische Ansatz ist nur der erste Schritt für den nordischen Hersteller. LEGO hat sich verpflichtet, bis 2030 alle seine Steine und Verpackungen aus nachhaltigen Quellen herzustellen.
Technisch gesehen handelt es sich bei diesem neuen umweltfreundlichen Material um eine Art Polyethylen. Es ist weicher und flexibler als herkömmliche Kunststoffe. Polyethylen ist auch der weltweit am häufigsten verwendete Kunststoff. Der Umstieg auf diesen ölfreien Biokunststoff kann große Auswirkungen auf die Umwelt haben, optisch merkt man den Unterschied jedoch nicht. Die Bäume und Blumen fügen sich noch immer perfekt in die Landschaft rund um das LEGO-Schloss ein.
„Kinder und Eltern werden den Unterschied weder in der Qualität noch im Aussehen des neuen Elements bemerken, denn pflanzliches Polyethylen hat die gleichen Eigenschaften wie herkömmliches Polyethylen.“
Dies sagt Tim Brooks, Vizepräsident für Umweltverantwortung der LEGO Group, in einer Pressemitteilung. Konsistenz ist das Markenzeichen von LEGO-Produkten. Ziegel aus der Mitte des 20. Jahrhunderts passen perfekt zu Ziegeln von gestern. An dieser Grundregel ändert dieser neue nachhaltige Kunststoff nichts.
Das Unternehmen wächst jedoch weiter. Zusätzlich zu den nachhaltigen Entwicklungszielen für 2030 kooperiert LEGO auch mit dem World Wildlife Fund. Wir achten darauf, dass die Rohstoffe für unsere neuen Kunststoffe ethisch und umweltfreundlich sind. LEGO hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, bis 2030 in seinem Unternehmen null Abfall zu erreichen.
Gleichzeitig wird der Energieaufwand für die Herstellung kleiner Stachelsteine durch die Windkraftinvestitionen des Unternehmens kompensiert.
LEGOs Erbe der Windkraft
Im Jahr 2012 hat sich LEGO das Ziel gesetzt, bis 2020 100 % seines Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien zu decken. Dieses Ziel haben wir im Mai 2017 erreicht. Zum Gedenken an das Ereignis baute das Unternehmen eine Windkraftanlage aus 146.000 überwiegend weißen Ziegelsteinen.
Die Struktur ist 24,6 Fuß (7,5 Meter) hoch. Es kann im Legoland Windsor Resort in Großbritannien besichtigt werden. Dies ist ein würdiges Denkmal für eine Marke, die langsam aber sicher eine grünere Zukunft aufbaut. Das Plastik mag zwar hübscher geworden sein, aber das Erbe des Spiels ist geblieben.
