Wie britische Haiforscher mithilfe von Markierungen Blauhaie vor dem Aussterben retten

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Natural England hat gerade fast 1 Million Pfund für einen besonderen Zweck gespendet. Wissenschaftler verfolgen die Bewegungs- und Brutgewohnheiten von drei spezifischen, gefährdeten Haiarten. Dabei geht es nicht nur darum, Köpfe zu zählen. Es geht ums Überleben.

Der Fokus? Blauhaie. Heringshaie. Und tope.

Diese Kreaturen stehen unter starkem Druck. Um zu verstehen, wie der Rückgang behoben werden kann, benötigen Forscher genaue Daten darüber, wo sie leben und wo sie laichen.

Verwendung von Tags zur Kartierung der Migrationsrouten von Blauhaien

Elektronische Tags sind das wichtigste Werkzeug. Sie heften sich an diese Haie, um ihre Migrationsrouten mit hoher Genauigkeit zu bestimmen. Aber es geht nicht nur um Fernweh im offenen Wasser.

Das Team untersucht auch, wie diese Fische auf den Fang reagieren. Konkret untersuchen sie, was passiert, nachdem ein Angler einen Fisch wieder ins Meer entlassen hat. Die meisten Freilassungen enden schlecht für das Tier, und wir wissen bei den verschiedenen Arten nicht genau, warum.

Um ein fundiertes Bild der Verbreitung zu erstellen, werden Menschen in die Studie einbezogen. Angler in Zentren wie Looe, Falmought und Brightlingsea werden Fangaufzeichnungen vorlegen. Diese Basisdaten sind entscheidend, um die Lücken zu schließen, die durch wissenschaftliche Stichproben entstehen.

Küsten- und Hochseehaie gehören zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Sie haben einen enormen ökologischen Wert, doch wir wissen zu wenig.

Dr. Matthew Witt, Meeresforscher an der University of Exeter, bringt es auf den Punkt. Der Wert, den diese Haie bieten – ökologisch, kulturell und wirtschaftlich – ist immens. Unkenntnis ihrer Biologie ist keine akzeptable Option mehr.

Warum Ultraschalluntersuchungen für den Naturschutz wichtig sind

Die Wissenschaft wird auch unter Wasser tauchen. Oder besser gesagt, in die Biologie.

Forscher werden Ultraschalluntersuchungen verwenden, um eine Schwangerschaft zu erkennen. Es klingt klinisch. Es ist lebenswichtig. Die Identifizierung schwangerer Haie ermöglicht es dem Team, Brutplätze zu lokalisieren. In diesen Aufwuchsgebieten vermehrt sich die Population. Wenn sie verschwinden, stoppt die Wiederherstellung.

Das Auffinden dieser versteckten Knotenpunkte ist eine vorrangige Angelegenheit. Der Schutz eines Futterplatzes nützt nichts, wenn die Haie nicht zum Fressen da sind.

Mit Anglern an Auslösetechniken arbeiten

Hier ist eine harte Wahrheit. Angeln ist sowohl eine Bedrohung als auch ein potenzielles Naturschutzinstrument. Das Projekt nutzt Ersteres, um Letzteres zu beheben.

Experten planen, Workshops durchzuführen. Sie führen strukturierte Interviews mit mindestens 45 Anglern. Warum? Weil lokale Angler Dinge wissen, die Wissenschaftler nicht wissen. Sie kennen die lokale Ökologie. Sie haben die Größe der in den letzten Jahren gefangenen Haie gesehen. Ihr kollektives Gedächtnis