SpaceHog

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Der Dienstagmorgen wird laut. 3:10 Uhr EST. Der Himmel über Vandenberg ist noch dunkel. Eine Falcon 9 ist im Einsatz. Es trägt 81 Dinge. Nennen wir es einfach einen vollen Bus.

Transporter-17. Das ist der Name. Die 17. Auflage dieses Mitfahrmodells. Es gibt auch das Bandwagon-Programm, leiser, bisher nur vier Missionen. Insgesamt hat SpaceX über 1.800 Nutzlasten in die Umlaufbahn geschleudert. Erinnern Sie sich an Transporter-1 im Jahr 2021? Es schickte 143 auf einmal nach oben. Der Rekord steht immer noch. Wer hält sie auf? Niemand.

1800 Nutzlasten später und der LKW geht nie kaputt.

Was ist dieses Mal los? Meist Kleinkram. CubeSats. MicroSats. Orbitaltransferfahrzeuge. Acht von ihnen trampen, um später abgesetzt zu werden. Aber es gibt einen Heavy Hitter. Ein großes. CAS500-4.

Südkoreanischer Erdbeobachter. 1.100 Pfund. Es wiegt mehr als einige der anderen Schiffe auf dieser Reise. Es ist das vierte einer geplanten Fünf-Satelliten-Flotte für das koreanische LEO-Überwachungsnetzwerk. Sie wollen die Ernte beobachten. Sie wollen Wälder beobachten. Die Erde wird am Himmel beurteilt.

Der Booster selbst? Dieser ist 11 Mal geflogen. Es kennt die Übung. Der Liftoff findet statt. Acht Minuten und dreißig Sekunden später ist es wieder soweit. Oder besser gesagt. Auf ein Drohnenschiff. „Natürlich liebe ich dich immer noch“ wartet im Pazifik. Eine weitere Raketenstufe zu erwischen, sieht langsam wie Routine aus. Fast banal.

Die obere Stufe steigt weiter an. Ungefähr fünfzig Minuten später. Die Tür öffnet sich. Die Satelliten strömen heraus. CAS500-4 hält allerdings etwas länger durch. Fast zweieinhalb Stunden nach dem Abschalten der Motoren schwimmt es endlich frei. Driften. Still. Aufpassen.

Wir bauen diese Konstellationen Schicht für Schicht auf. Die Umlaufbahn füllt sich. Wir denken selten darüber nach, was danach kommt.